Vision

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Weiterentwicklung /Zukunftspläne

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Nächste dringend benötigte Massnahmen sind der Arbeitsschutz für die Bauern und die PflückerInnen sowie die Wissensvermittlung bei der Teeverarbeitung und Lagerung. Vielen Bauern ist der gesundheitsschädigende Einfluss der starken Sonneneinstrahlung während der Teeernte nicht bewusst. Sie arbeiten meist ohne Sonnenschutz für den Kopf oder die Haut. Kopfschmerzen, Hautveränderungen und Austrocknung ist die Normalität und wird bis heute nicht als Problem ernst genommen. Eine Informationskampagne und Schulung für das Anwenden entsprechender Schutzmassnahmen steht für die Pflücksaison 2014 auf dem Programm. Sonnenhüte wurden angeschafft und verteilt und Christoph Jacoby hat im Februar 2015 gut 100, von Schweizer Optikern gespendete Sonnenbrillen, den Bauern verteilt.

Parsuram, der Präsident der Kooperative und Spezialist für die Teeverarbeitung wird die einzelnen Bauern weiter in der Aufbereitung der geernteten Blätter schulen. Er richtet ein spezielles Augenmerk auf die Lagerung des fertigen Tees, damit die Qualität bis zu den Kunden einwandfrei bleibt.

Langfristige Zielsetzungen bis 2020

  • Weitere 10 Hektaren verbuschte Landflächen für den Teeanbau urbar machen
  • Herstellung und Aufzucht von bis zu 700‘000 neuen Setzlingen und Vertrieb/Verteilung an die Mitglieder der Kooperative
  • Aufbau von weitern 6 Teeproduktionsgruppen in den Nachbardörfern
  • Entsprechende Schulung in der Teeanpflanzung und Teeverarbeitung der bis zu 500 Bauern und ihren Familien
  • Bis zu 200 Arbeitsplätze sollen rund um den Teeanbau für die ärmsten Bauern der Region zur Verfügung gestellt werden
  • Aufbau einer zentralen, kommerziellen Teeverarbeitung, von mobilen Bewässerungsystemen und befahrbaren Zugangsstrassen
  • Positionierung der Marke „Jiri Tea“ als bekannte Teeproduktionsregion bei TeeliebhaberInnen